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2010
Ehrung im Rathaus
Es waren so viele, die im Lüneburger Rathaus für ihr ehrenamtliches Engagement von Oberbürgermeister Ulrich Mädge ausgezeichnet wurden, dass sie kaum alle auf die große Treppe des Rathauses passten, die hoch in den Fürstensaal führt. Fotos: be (3), sp (1) |

Viel Lob für Engagement der Bürger
Oberbürgermeister zeichnet Ehrenamtliche aus und wird zum Ehrensänger des Shanty-Chors ernannt
as Lüneburg. Sie sorgen für Vertrauen, soziale Sicherheit, Zusammenhalt und geben mit ihrem Wirken unserer Gesellschaft ein menschliches Gesicht - Menschen, die sich ehrenamtlich in Kirchengemeinden, Sportvereinen, Initiativen und Organisationen sowie im karitativen Bereich engagieren. Stellvertretend für Tausende freiwillige Helfer in Lüneburg ehrte Oberbürgermeister Ulrich Mädge im Wechsel mit den Bürgermeistern Dr. Gerhard Scharf und Eduard Kolle 50 ehrenamtlich tätige Frauen und Männer bei einer Feierstunde im Rathaus.
Vier Ehrenamtlichen verlieh Oberbürgermeister Ulrich Mädge die Medaille der Hansestadt Lüneburg, nach der Ehrenbürgerschaft und dem Ehrenring die dritthöchste Auszeichnung. Sie ging an Klaus Buss, Grete Eder, Reinhart Günzel und Rüdiger Schulz.
Mädge dankte den Ehrenamtlichen im Namen von Rat und Verwaltung für ihr Wirken für andere und das Gemeinwohl. \"Ich finde es großartig, was Sie tun, und mir liegt viel daran, dieses bürgerschaftliche Engagement zu würdigen. Ohne die Ehrenamtlichen geht in Vereinen und Verbänden gar nichts, ohne sie wären viele soziale und kulturelle Einrichtungen aufgeschmissen.\" Er betonte aber auch: Es gehe nicht darum, hauptamtliche durch ehrenamtliche Arbeit zu ersetzen, sondern um die Ergänzung und Verzahnung von beidem. Und er griff einen Ausspruch des ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten und jetzigen Bundespräsidenten Christian Wulff auf. Der habe gesagt, die Ehrenamtlichen seien der Kitt in unserer Gesellschaft.
Die Auslöser für bürgerschaftliches Engagement, so Mädge, seien wahrscheinlich so unterschiedlich wie die ehrenamtlich Tätigen selbst. \"Was sie aber eint, ist der Wunsch zu helfen, selbst etwas zu gestalten und gebraucht zu werden.\" Eine von der Leuphana Universität herausgegebene Studie habe belegt: 79 Prozent der Befragten sind mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit hoch zufrieden, 72 Prozent fühlen sich leistungsstark in ihrem Tun. Der internationale Tag des Ehrenamtes sei deshalb so wichtig, weil er jenen Aufmerksamkeit und Anerkennung zolle, die sich freiwillig engagieren. Mädge schloss mit den Worten: \"Fühlen Sie sich geehrt und umarmt von mir. Ihr Wirken bereichert das Leben in Lüneburg.\"
Am Ende wurde auch noch der Ehrende geehrt, und zwar als Sänger. Der Lüneburger Shanty-Chor, der einmal mehr die Veranstaltung musikalisch begleitete, ernannte Ulrich Mädge zum Ehrensänger, natürlich mit Urkunde.
© Landeszeitung für die Lüneburger Heide 2010
Urkunden erhielten: Salma Abou Alfa, Evangelische Kirchengemeinde St. Stephanus; Andreas Adam, Landsmannschaft der Deutschen aus Russland; Eunice Alcaraz Bracho, Schulförderverein GS Kreideberg; Hans-Dietrich Bachmann, Lüneburger Sport-Klub von 1901; Mathias Bien, Arbeiter-Samariter-Bund; Reinhard Bruns, VfL Lüneburg; Heike Bünger, Naturschutzbund (NABU) Kreisgruppe Lüneburg; Grete Erdmann, Eisenbahner Sportverein Lüneburg von 1934 e.V.; Sabine Frömmert, Verein \"Den Kindern von Tschernobyl\" e.V.; Wolfgang Götting, Reitclub Hagen e.V.; Eva Goertz, Bach-Böhm-Gesellschaft Lüneburg; Karin Hinrichs, Grüne Damen im Städtischen Klinikum; Theresia Hohlbein, Alzheimer Gesellschaft Lüneburg; Maria Iwamoto, Ev.-Reformierte Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen; Bernd Jesussek, Caritasverband Lüneburg; Klaus Kalisch, Katholische Pfarrgemeinde St. Marien; Klaus Knupper, SV Eintracht Lüneburg; Ruth Krause, DRK Ortsverein Lüneburg-Stadt; Adele Kreit, Katholische Pfarrgemeinde St. Marien; Magdalene Lorkowski, St. Nicolai-Gemeinde; Hilde Mertens, Mehrgenerationenhaus Lüneburg; Günther Meyer, Bürgerverein Ochtmissen e.V.; Céline Müller, Betreuungsverein Lüneburg; Helmut Panknin, Wahlvorstand des Wahlbezirks Ochtmissen; Wilfried Pankow, Seniorenbeirat Lüneburg; Birgit Patt, Ev.-Freikirchliche Gemeinde; Gunda Pingel, MTV Treubund Lüneburg; Klaus-Peter Preuß, Handballverein Lüneburg e.V.; Waltraud Pudell, Freundeskreis Theater Lüneburg e.V.; Ute von Rautenkranz, Bürgervertreterin im Sanierungsgebiet \"Soziale Stadt Kaltenmoor\"; Friedrich Rhatje, SoVD Ortsverband Lüneburg; Helga Remlein, Mentor - Die Lesehelfer Lüneburg e.V.; Hedwig Rödel, Deutscher Kinderschutzbund; Reinhard Ross, Amistad Lüneburg e.V.; Christine Sieland, Katholische Pfarrgemeinde St. Marien; Hildegard Sieland, Lüneburger Tafel e.V.; Siegfried Scheibel, Jägerschaft Landkreis Lüneburg; Gisela Schmaltz, Ev.-Lutherische Paulusgemeinde; Jürgen Schmidt, Kleingärtner-Bezirksverband e.V.; Margot Schmidt, Parlü des Paritätischen Lüneburg; Ruth Schneider, Kirchengemeinde St. Johannis; Arno Schulze, Freundeskreis der Ratsbücherei; Hans-Herbert Sellen, Arbeitskreis Lüneburger Altstadt; Harro Stoltmann, Netzwerk Leseförderung Lüneburg; Renate Teuchert, Freundeskreis Hospiz Lüneburg; Niels Walle, Feuerwehr Lüneburg; Christiane Weber, Bürgerverein Lüneburg e.V.; Kurt Woltmann, FC Hansa Lüneburg von 2008; Martin Wutke, MTV Treubund; Monika Zemke, Kleingärtner-Bezirksverband
© Landeszeitung für die Lüneburger Heide 2010
Herzlichen Glückwunsch, Frau Bracho, auch von uns, dem Kollegium, derSchulleitung und der Schülerschaft! Sie haben es verdient!
2009
Oberbürgermeister Ulrich Mädge (vorne, mitte) zeichnete gestern Nachmittag im Fürstensaal des Lüneburger Rathauses 66 Ehrenamtliche in einer Feierstunde für ihr Engagement aus. Von solchen Bürgern könne eine Stadt gar nicht genug in ihren Mauern wissen.
Foto: be |


Ehrenamt keine Frage des Alters
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Oberbürgermeister Mädge zeichnet 66 Bürger für ihr Engagement aus - Vier Lüneburg-Medaillen verliehen |
as Lüneburg. Vom Dienst an der Gemeinschaft machen sie kein großes Aufsehen: Tausende Lüneburger Ehrenamtliche engagieren sich in Kirchengemeinden, Sportvereinen, Einrichtungen und Initiativen und erfüllen das Gemeinwesen mit Leben und Menschlichkeit. Am gestrigen "Tag des Ehrenamts" hat die Stadt stellvertretend 66 Bürger zu einer Feierstunde ins Rathaus eingeladen, um sie für ihren Einsatz mit Urkunden auszuzeichnen. Besondere Anerkennung zollte Oberbürgermeister Ulrich Mädge vier Vertretern: Er verlieh Fabian Grote, Jochen Möller, Monika Montz und Curt Pomp die Medaille der Hansestadt Lüneburg.
Mädge dankte den Ehrenamtlichen im Namen von Rat und Verwaltung für ihr Wirken für andere und das Gemeinwohl. "Ich finde es großartig, was Sie alles Gutes und Hilfreiches tun." Ohne ehrenamtlich Tätige sei kaum noch ein Bereich des öffentlichen Lebens denkbar, ohne sie gehe in Vereinen und Verbänden gar nichts, und viele Einrichtungen seien ohne sie glatt aufgeschmissen. Die Bereitschaft, für die Allgemeinheit zu wirken, Zeit für andere oder Projekte aufzuwenden, ziehe sich durch alle Altersgruppen. "Ehrenamtliches Engagement ist keine Frage des Alters", sagte Mädge.
Zu den Geehrten gehörte unter anderem der 80-jährige Manfred Lobinski, der vielen Bürgern von den Auftritten des beliebten Lüneburger Shanty-Chores bekannt ist. Der Bardowicker ist Mann der ersten Stunde des 1976 gegründeten Chores, war stellvertretender Vorsitzender und auch stellvertretender Chorleiter. Für sein Engagement wurde er unter anderem mit der Goldenen Ehrennadel des Shanty-Chores ausgezeichnet. Über die Ehrung durch die Stadt freue er sich, sagte Lobinski, aber er bleibt bescheiden: Auch wenn der Einsatz manchmal Zeit gekostet habe, so überwiege doch die Freude am Singen im Verein.
Zum Kreis der jungen Ehrenamtlichen zählt Markus Ertel. Der 21-Jährige, der an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg-Bergedorf Katastrophenschutz studiert, ist in seiner Freizeit in der Lüneburger Feuerwehr aktiv. Bereits mit zwölf Jahren trat er in die Jugendwehr Lüneburg-Häcklingen ein, mit 18 Jahren war für ihn klar, dass er sich als aktiver Brandbekämpfer engagiert. Neben Einsätzen unterstützt er Veranstaltungen, engagiert sich für den Nachwuchs und ist immer zur Stelle, wenn eine fleißige Hand benötigt wird. So zum Beispiel beim Anbau der Feuerwache Süd, da hat er zwei Wochen lang - von morgens bis abends - Spinde mit aufgebaut. Ehrensache, sagt er, der Spaß in der Gemeinschaft zählt für ihn. |
© Landeszeitung für die Lüneburger Heide 2009
Besonders stolz sind wir auf Frau Ostrowitzki, die auf dem Foto mittig in der vierten Reihe steht (mit Schal). Sie ist seit vielen Jahren ehrenamtlich in unserer Bücherei tätig, und das, obwohl ihre Kinder längst auf weiterführenden Schulen sind.
Herzlichen Glückwunsch, liebe Frau Ostrowitzki, auch von uns !!! |


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